Gitarre

Lehrende:

Eine Frau mit langen Haaren hält ein kleines Ukulele in den Händen und schaut konzentriert auf das Instrument. Sie trägt ein weißes Langarmshirt.

Mag. Maria Benischek / Strasshof

Gitarre






Ein Mann mit einer Zigarette im Mund hält eine weiße E-Gitarre mit komplizierten Designs. Er trägt ein graues T-Shirt und eine schwarze Armbanduhr.

Bernhard Krinner / Strasshof

Gitarre, E-Gitarre, E-Bass, Bandleitung








Eine Frau mit Brille und einer Halskette lächelt, während sie eine Gitarre spielt. Hinter ihr hängen zwei Gitarren an der Wand und eine Topfpflanze.

ML Mag. Krisztina Groß / Deutsch-Wagram

Gitarre, Ukulele, E-Gitarre, E-Bass, Gitarrenorchester, Bandleitung, Musikkunde




Eine Frau mit langen Haaren lächelt und hält eine klassische Gitarre in beiden Händen. Sie trägt ein blaues Langarmshirt.

ML Mag. Zsuzsanna Corazza / Deutsch-Wagram und Strasshof

Gitarre, Ukulele, E-Gitarre, E-Bass,





Wissenswertes

AB WELCHEM ALTER KANN ICH MIT DER GITARRE BEGINNEN?

Ab ca. fünf Jahren kann man mit der Gitarre anfangen.

WELCHE UNTERRICHTSFORMEN GIBT ES?

Der Einzelunterricht findet in 25, 40 oder 50 Minuten-Einheiten statt. Für Anfänger im 1. Jahr reicht meist eine 25 Minuten Einheit.

WELCHES INSTRUMENT SOLL ICH BESORGEN?

Besprechen Sie den Kauf unbedingt mit der jeweiligen Lehrkraft! Dieser hilft gerne gerne bei der Instrumentenwahl und beim Aussuchen. Ein Entsprechendes und passendes Instrument ist der Schlüssel zum Erfolg!


Wie ist das mit dem Üben?

Wie lange geübt werden sollte, hängt vom Alter und natürlich auch davon ab, wie geübt wird. Gerade am Anfang reichen oft schon 5 Minuten am Tag. Entscheidend ist nicht die Länge der Übezeit, sondern die Regelmäßigkeit.

Lieber jeden Tag ein kleines bisschen üben, als einmal in der Woche eine lange Übeeinheit. So werden die neuen Bewegungen und Stücke Schritt für Schritt vertraut und das Spielen macht immer mehr Freude.

Denn beim Üben gilt: Regelmäßigkeit macht den Meister!

Üben hat aber vielfältigen Wert:

Abgesehen vom Spaß daran fördert die Musik die Vernetzung und die Leistung im Gehirn, die Intelligenz, das soziale Miteinander (Zusammenspielen, auf den anderen reagieren, einfühlen, zuhören, sich einbringen,… ), das Konzentrationsvermögen,... Üben ist eigentlich eine sehr meditative Tätigkeit. Es wird gelernt, ein „Problem“ von mehreren Seiten anzupacken (spielerisch, emotional, technisch,.. ) man lernt auch, dass man für die Dinge, die man gerne tut, auch konsequent sein muss. Das gilt nicht nur für Musik. Durch das Instrument erlernen lernt man auch viele andere Dinge im Leben.

Über das Instrument


MEINE INSTRUMENTENFAMILIE:

Eine klassische Gitarre mit beigefarbenem Korpus und brauner Einfassung wird vor schwarzem Hintergrund gezeigt. Die Gitarre hat einen dekorativen Zierring um den Schallloch und einen schwarzen Plektrumschutz.

Saiteninstrumente

MEIN ALTER:

ca. 120 Jahre

MEINE GRÖSSE:

ca. 50cm x70 cm

MEINE FARBE:

Holz, meistens Fichte oder Palisander

MEIN TONUMFANG:

E-h2

MEINE VORFAHREN:

Laute, romantische Gitarre

MEINE VERWANDTEN:

Mandoline, Ukulele, E-Gitarre, E-Bass

ICH BESTEHE AUS:

Resonanzkörper, Griffbrett/Hals, Saiten, Mechanik

SO BRINGT MAN MICH ZUM KLINGEN:

wenn man eine Saite zupft, bringt man die Saiten zum Schwingen und sie dadurch zum Klingen.

SEHR GERNE SPIELE ICH GEMEINSAM MIT:

Flöte, Geige, Gesang oder mit eher nicht zu lauten Instrumenten.

MEINE LIEBLINGSMUSIK:

jede Art von Musik klingt gut: Renaissance- und Barockmusik, Klassik bis hin zur zeitgenössischen Musik, Jazz, Latin und Pop

WAS ICH BESONDERS MAG:

besondere Pflege brauchen meine Saiten, sie müssen mindestens einmal pro Jahr ausgewechselt werden und möglichst vor jedem Spielen gestimmt werden

WAS ICH ÜBERHAUPT NICHT MAG:

wenn man mich in die Sonne oder neben den Heizkörper stellt oder wenn ich nass werde

BESONDERHEITEN:

es gibt mich manchmal auch mit mehreren Saiten

VERSCHIEDENE SPIELTECHNIKEN:

neben dem „normalen“ Zupfen kann man verschiedene Percussions-Effekte oder auch die sogenannten Flageolett-Töne, die wie Glöckchen klingen, auf mir spielen. Was besonders viel Spaß macht ist, wenn du auf mir Akkordbegleitung spielst und dazu singst.

WENN DU MIT MIR SPIELEN MÖCHTEST...

...solltest du 5-7 Jahre alt sein, Freude am Gitarre spielen haben und wissen, dass man ein Musikinstrument regelmäßig üben soll

DAS WÜNSCHE ICH MIR:

Wenn du mich schon ein paar Jahr spielst und möchtest dass ich besonders schön klinge, lasse deine Fingernägel auf der rechten Hand wachsen und zupfe meine Saiten mit deinen Nägeln. Du wirst hören - es klingt viel lauter und schöner!

Geschichte

Die Geschichte der klassischen Gitarre

Die klassische Gitarre blickt auf eine lange und spannende Geschichte zurück. Ihre Vorfahren reichen viele Jahrhunderte zurück und finden sich in verschiedenen Zupfinstrumenten des Mittelmeerraums und des Nahen Ostens. Über die Jahrhunderte entwickelte sich daraus Schritt für Schritt das Instrument, das wir heute als Gitarre kennen.

Im 16. und 17. Jahrhundert wurde die Gitarre in Europa immer beliebter. Sie war zunächst kleiner als die heutige klassische Gitarre und besaß teilweise fünf Saitenchöre. Besonders in Spanien entwickelte sich eine eigene Gitarrentradition, die für die weitere Geschichte des Instruments von großer Bedeutung war.

Im 18. Jahrhundert entstand nach und nach die sechssaitige Gitarre. Damit wurden die Grundlagen für die moderne Gitarre gelegt. Im 19. Jahrhundert wurde das Instrument schließlich entscheidend weiterentwickelt. Der spanische Gitarrenbauer Antonio de Torres prägte ab der Mitte des 19. Jahrhunderts die Bauweise der Gitarre. Größe, Form und Klangkörper näherten sich dabei immer stärker der heutigen klassischen Gitarre an.

Auch die Musik für Gitarre entwickelte sich stetig weiter. Komponisten wie Fernando Sor, Mauro Giuliani und Francisco Tárrega schrieben zahlreiche Werke für das Instrument und machten die Gitarre zu einem wichtigen Bestandteil der klassischen Musik.

Im 20. Jahrhundert erlebte die klassische Gitarre einen weiteren Aufschwung. Gitarristen wie Andrés Segovia trugen wesentlich dazu bei, die Gitarre als ernstzunehmendes Konzertinstrument weltweit bekannt zu machen. Durch neue Kompositionen und Bearbeitungen wurde das Repertoire immer größer.

Heute ist die klassische Gitarre sowohl als Soloinstrument als auch im Ensemble und im Unterricht sehr beliebt. Sie verbindet einen warmen, charakteristischen Klang mit einer großen musikalischen Vielfalt – von der Renaissance und dem Barock bis hin zu moderner Musik.

Die Geschichte der klassischen Gitarre zeigt vor allem eines: Die Gitarre ist ein Instrument mit jahrhundertelanger Tradition, das sich ständig weiterentwickelt und bis heute Menschen jeden Alters begeistert.